
Herzlich willkommen!
Auf unserer Homepage finden Sie einen kurzen Überblick über unsere orthodoxe Gemeinde in Mainz. Wenn Sie Fragen haben zu unserer Gemeinde oder zur Orthodoxen Kirche, dann sind Sie herzlich eingeladen, unsere Gottesdienste zu besuchen und mit uns Gespräche zu führen. Sie können auch über E-Mail mit uns in Kontakt treten. Alle notwendigen Hinweise gibt es links im Menü.
Ihr Priester Johannes R. Nothhaas.
Am kommendes Sonntag, 5. Februar/23. Januar, beginnt wieder die Zeit des Triodions mit dem Herrntag vom Zöllner und Pharisäer, dem ersten Vorfastensonntag. „Nicht nach Pharisäerart laßt uns beten, ihr Brüder“, so singt das erste Stichiron im Abendamt, und es gibt den Ton vor: Demut, Selbsterkenntnis, Umkehr sind das Thema. Der Pharisäer war eine frommer Mann, der wußte, daß er recht hatte - und er scheitert daran. Der Zöllner aber wußte, daß er gescheitet war, und er "verzweifelte doch nicht. Darum stellt ihn der Herr uns als Vorbild dar. Orthodox sein bedeutet nicht, die andern zurechtzubringen, sondern sich selbst auf den rechten Weg zum Vater zu machen.
Am 19. Januar habe wir uns zum Hochfest der Theophanien in der Kirche versammelt. Auf die Vesper mit anschließender Basiliosliturgie folgte die große Wasserweihe, zu der der Klerus in die Mitte der Kirche kam.
"Als du, Herr, im Jordan getauft wurdes, ward offenbar die Anbetung der Dreiheit. Denn des Erzeugers Stimme gab dir das Zeugnis, da er dich den geliebten Sohn nannte und der Geist in Gestalt einer Taube bestätigte des Wortes Zuverlässigkeit. Der du erschienen bist Christus, Gott, und die Welt erleuchtet hast, Ehre dir!"

Am Herrntag vor den Theophanien haben wir uns auf das hohe Fest am 6./19. Januar mit der Feier eines Morgenamtes und der Typischen Synaxis vorbereitet; weil V. Johannes erkrankt war, hat Vater Diakon Alexej den Diensten vorgestanden und uns auch das Evangelium ausgelegt.
Nach der Trapeza haben wir die Reihe unsrer Gemeindekatechese fortgesetzt: bei der Betrachtung der Liturgie haben wir über die Friedensektenie ("In Frieden laßt zum Herrn...") und über das "Herr erbarm dich" nachgedacht.
Nun standen wir in der fröhlichen fastenfreien Zeit zwischen Weihnachten und den Theophanien, dennoch wollen wir befolgen, was wir im Tropar gesungen haben: "Bereite dich, Sebulon, und rüste dich, Naphtali". Sebulon und Naphtali sind zwei Stämme Israels, die sich vom Heidentum haben verführen lassen: bei ihnen offenbart sich Gott in seiner Dreiheit, hier tritt der Gottessohn auf.
Bereiten also auch wir uns; denn: "erneuern will er jedes Geschöpf".
Am 07.01. (nach unserem kirchlichen Kalender am 25.12.) habe wir das Hochfest der Geburt Jesu Christi gefeiert.
Neben den wunderschönen Gottesdiensten ist auch die Weihnachtsfeier im Anschluss an die Göttliche Liturgie gelungen. Zahlreich haben sich die Gemeindegleider an der Gestaltung mit Musik, Gedichten und Gesang in verschiedenen Sprachen beteiligt und zur Freude aller beigetragen.
Am Sonntag, dem 18. Dezember haben wir zwar wieder die Jugendkatechese gehalten, aber zur Kinderkatechese war kein Kind da.
Denkt daran, daß diese Möglichkeit besteht und rechnet nach der Liturgie etwa mit 2o Minuten Dauer während der Trapeza, das ist: der kleine Imbiß.
Der Unterricht für die größeren schließt sich unmittelbar an und dauert etwa eine halbe Stunde. Derzeit ist unser Thema natürlich das Weihnachtsfest. Nach den Theophanien wollen wir mit der Schöpfungsgeschichte beginnen.
Am 25. Herrntag nach Pfingsten, am Tag der Einführung der Gottesmutter in den Tempel, hat uns in der Kirche der Ikonenmaler Viktor Preibisch aus Stegen bei Freiburg/brsg. besucht und seine Malerei Anhand einiger Beispiele vorgestellt.